Das Projekt 

Das Projekt PAS Kids entstand im Rahmen einer Doktorarbeit an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt am Lehrstuhl von Prof. Dr. Sandra Neumann. 

Am Forschungslab Kompass der Universität Erfurt beschäftigten sich insgesamt sechs Forschende mit kommunikativer Partizipation von Menschen mit Verschiedenen sprachlichen Einschränkungen.

Das Projekt PAS-KIDS beschäftigt sich mit mit der Störung des Redeflusses Stottern. 

Worum geht es genau

in dem Projekt? 


In dem Projekt möchten wir herausfinden, ob und inwiefern eine Stottersymptomatik Kinder im Vorschulalter beeinflusst

Hierzu werden verschiedene Aspekte untersucht.

Welche Aspekte werden untersucht ?

Grundsätzlich wird im ersten Schritt die Stärke des Stottern sowie die Art und Ausprägung eventueller Begleitsymptome durch standardisierte Tests  ausgewertet. 
Weitere Aspekte sind: 

Einstellung/ Wohlbefinden 

Wie schätzen Vorschulkinder mit einer Stottersymptomatik  ihre Sprechweise selbst ein? Finden Sie diese störend oder fühlen sie sich damit wohl? 

Verständlichkeit 


Wie wird die Verständlichkeit der Kinder im Kontext eingeschätzt? 

Kommunikative Teilhabe

Wie wird die kommunikative Partizipation von Vorschulkindern mit einer Stottersymptomatik eingeschätzt?

Psychosoziale Auffälligkeiten 

Zeigen Kinder mit einer Stottersymptomatik vermehrt psychosoziale Auffälligkeiten wie z.B. Depressionen oder Angst? 

Wer kann teilnehmen? 

Die Grundvoraussetzungen sind, dass Ihr Kind 

  • zwischen 3;0 und 5;11 Jahren ist  
  • Stottersymptome zeigt 


Wenn dies zutrifft und Sie an dem Projekt teilnehmen möchten, melden Sie sich gern bei uns! 

Wie ist der Ablauf? 

Es gibt zwei Möglichkeiten: 

1. Sie gehen mit Ihrem Kind bereits zu einer logopädischen/ sprachtherapeutischen Therapie. Sie melden sich bei uns und wir nehmen Kontakt zu Ihrem*Ihrer  Logopäd*in/ Sprachtherapeut*in auf. 

2. Sie gehen mit Ihrem Kind noch nicht zu einer logopädischen/ sprachtherapeutischen Therapie.  Sie sich bei uns und finden wir gemeinsam eine passende Lösung. 

Das Vorgehen sieht normalerweise folgendermaßen aus: 

Diagnostik: 

Einschätzung der Stärke des Stotterns und der Art und des Umfangs der Begleitsymptome 

Der*Die Logopäde*in/Sprachtherapeut*in wird mehrere Spontanspracheproben Ihres Kindes aufnehmen. Auf Basis dieser Spontansprachproben werden standardisierte Diagnostiken durchgeführt, damit wir einschätzen können wie stark die Symptome Ihres Kindes sind. 

Fragebögen: 

Wie beeinflusst das Stottern Ihr Kind? 




Befragung des Kindes 





Befragung eines Elternteils 








Nach der Diagnostik wird der*die Logopäde*in/Sprachtherapeut*in mit Ihrem Kind zwei Fragebögen ausfüllen. 
Dies dauert im Normalfall nicht mehr als 25 Minuten und kann so problemlos bspw. in einer Therapieeinheit durchgeführt werden. 

Parallel dazu füllt ein Elternteil drei Fragebögen aus, was ca. 30 Minuten dauert, sodass dies bspw. in der Wartezeit auf Ihr Kind geschehen kann. 
Diese Tests werden dann von uns anonym ausgewertet. 

Was haben Sie davon? 


1. Sie erhalten einen individuellen Bericht über die Ergebnisse Ihres Kindes. 

Dieser zeigt die Auswertung der durchgeführten Tests. Auf diese Weise haben Sie einen Überblick darüber, wie sehr die Stottersymptomatik ihr Kind beeinflusst. 
Dieser Bericht umfasst Antworten auf folgende Fragen :  

  • Wie stark stottert Ihr Kind und welche Begleitsymptome zeigt es? 
  • Welche Einstellung hat Ihr Kind zum eigenen Sprechen? 
  • Wie ist das Wohlbefinden Ihres Kindes  mit dem eigenen Sprechen? 
  • Wie ist die Verständlichkeit im Kontext Ihres Kindes? 
  • Wie gut kann Ihr Kind an kommunikativen Situationen teilhaben? 
  • Zeigt Ihr Kind psychosozialen Auffälligkeiten wie Angst oder Depressionen? 


Das heißt, Sie können Ihr Kind deutlich besser einschätzen und auf diese Weise eine bessere Förderung gewährleisten.

Sie möchten weitere Informationen?

Füllen Sie einfach das folgende Formular mit Ihren Fragen aus und wir melden wir uns dann umgehend bei Ihnen. 

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